Was macht üs würkli glücklich – und was nume kurzfristig?
Shownotes
Was bedeutet Glück eigentlich? In der 6. Folge der 4. Staffel unseres Podcasts sprechen wir genau darüber. Freut euch auf ein inspirierendes Interview, das neue Perspektiven auf das Thema Glück eröffnet. Hört unbedingt rein!
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich
00:00:36: willkommen zu unserer neuen Folge von unserem Podcast.
00:00:38: Heute ist es ein Thema, das uns wirklich glücklich und was nicht mehr kurzfristig macht.
00:00:43: Bei uns ist Katrin, euch Katrin?
00:00:45: Hallo Susanna!
00:00:47: Schön, dass du hier bist.
00:00:48: Ja danke, dass ich da sein darfst.
00:00:52: Also Katrin wie würdest du den Untertschied zwischen kurzfristiger Freude ... Echt dem Dauer auf den Glück
00:01:00: erklären.
00:01:02: Ja, ich habe mir das so mega überleitet im Voraus und also denke ich an eine Definition.
00:01:08: Ich finde sie irgendwo im Internet aber ich glaube es gibt es nicht.
00:01:12: Es kommt immer darauf an was man selbst als Mensch draus macht.
00:01:18: Für mich würde es so erklären, dass es kleine Momente gibt wo man Freude erleben kann... zum Beispiel, als ich an diesem Film ein Geburtstag war.
00:01:29: Von einem Mann, der jetzt neunzig geworden ist und dann denke ich so ... Wow!
00:01:34: Du bist neunzig?
00:01:35: Und du bist noch so fit?
00:01:36: Dann habe ich mich mega gefreut für ihn oder einfach Zeit mit der Familie spielen zu können oder in deinem Body sein und lachen und so.
00:01:46: Das sind so kleine Momente von Freude aber die vergönnt auch wieder.
00:01:53: Ich hatte dann gedacht, für mich ist es wirklich so, wenn ich Die kleinen Momente, die ich hier im Leben darf haben, kann in meinem Leben mittragen.
00:02:04: Und das ergibt für mich dann das Glück aber nur dann, wenn ich es auch so wahrnehme und sehe.
00:02:14: Ich habe einfach die schwierigen Seiten des Lebens gesehen und bin nicht so glücklich.
00:02:19: Aber wenn ich diese kleine Momente festhalten kann ... Ein schönes Blümel im Wald, das ich sehe.
00:02:25: Wow!
00:02:26: Das ist krass, dass unsere Natur so zaubert oder die Katzen zu Hause kommen, wenn man am Schwetschen in die Schweiz geht.
00:02:34: Die Liebe ... Wenn ich diese Sachen für mich mittragen kann im Alltag, dann fühle ich mich glücklich.
00:02:43: Und wenn du dich glücklich fühlst, spürst du es auch in deinem Körper?
00:02:46: Oder merkst du, dass du entspannter bist?
00:02:51: Ja also... Meistens habe ich ein Lächeln auf dem Gesicht.
00:02:59: Ich finde auch, der Alltag gefällt einem leichter.
00:03:04: Ich kann von mir sagen, dass ich immer das Positive im Leben zu sehen versuche und wenn ich glücklich bin, dann nehme ich diese Dinge mehr wahr.
00:03:18: Hast du schon über einen so glücklichen Moment geschrieben?
00:03:21: ...
00:03:24: immer wieder einmal.
00:03:28: Es ist einfach spannend, weil ich letztes Jahr in der Zungeferung bin, habe ein Buch gelesen von Kurt Wohnergurt und er sagt, Menschen müssen mehr schreiben, wenn es einem gut geht.
00:03:40: Man tut eigentlich mehrheitlich nur über das schlechte Reden.
00:03:43: Das ist mir gerade in die Zinke gekommen, deswegen auch nicht so spontan gefreut.
00:03:46: Ich habe das zum Beispiel gemacht in meiner Ausbildung zur Sozialpädagogin wo ich Zeit hatte, die sehr streng war.
00:03:54: Dann dachte ich so, wie kann ich diese Zeit gestalten, damit ich für mich viel Energie aufbauen kann?
00:04:03: Und dann fühlte ich mir einen Art Glücksdagebuch, in dem ich einfach etwas, was mich am Tag glücklich gemacht hat ausgenommen und das aufgeschrieben habe ... Und dann war es zum Beispiel das Telefon mit meinem Grossvater, wo wir sehr viel miteinander geredet haben über viele Dinge.
00:04:23: Wenn man im Nachhinein so leise ist ... Vielleicht waren sie zwanzig Minuten, aber in diesen zwanzigen Minuten standen die Menschen so nahe und schätzen sie glücklich, dass du den Menschen im
00:04:36: Leben hast
00:04:37: oder?
00:04:37: Das stimmt!
00:04:38: Und diese Sachen wahrnehmen.
00:04:40: Du musst ein Warnesglück.
00:04:42: Ist dann Glück?
00:04:43: Ein Unterschied von Dankbarkeit?
00:04:46: Oder gehört Dankbarkei auch in Wertschätzen des schönen Moments, die wir täglich erleben?
00:04:53: Z.B.,
00:04:53: einen Kaffee am Morgen oder aufstehen?
00:04:56: Ich glaube es gehört dazu, weil wenn du deine Sachen wahrnimmst und dankbar bist dafür, dass du z. B. ein Dach über den Kopf hast, eine Familie zu haben, das du überhaupt ... aufstehen, dass du die Augen aufmachst und siehst.
00:05:12: Dass man da stehen kann.
00:05:14: Solche Dinge, die für andere Menschen selbstverständlich sind, dass man diese immer wieder auch sieht.
00:05:21: Und so erkennen kann ... Ja, das ist ein Glück.
00:05:26: Eigentlich ist es nur ein Glück, dass ich auf dieser Welt bin!
00:05:29: Das ist eine Selbstbestände
00:05:32: oder?
00:05:33: Und es hangt viel mit Dankbarkeit zusammen und sicher auch Resilienz, die du da rauskommst.
00:05:40: Oder dass du gewisse Sachen gut verarbeiten kannst wenn negative Dinge in deinem Leben passieren.
00:05:50: Das finde ich auch noch spannend im Zusammenhang mit Glück, dass Sachen passen, wo vielleicht so schicksals Schläge sind, dass du aus dem im Nachhinein kommst etwas Glückliches draussen nehmen.
00:06:04: Das stimmt.
00:06:06: Genau, das ist alles ein Prozess.
00:06:08: Man vergisst viel vom Prozess, man hat das Gefühl, man muss das erreichen und das fühlen.
00:06:13: Der Prozesswettin ist auch so wichtig, vielleicht sogar wichtiger?
00:06:17: Ja, man darf mit solchen Filmen mühseglücklich sein!
00:06:20: Aber eigentlich... Man muss gar nicht immer glücklich sein, man darf traurig sein.
00:06:27: Es ist okay!
00:06:30: Und
00:06:31: man ist ja nie um den gleichen Punkt eigentlich, weil man sich ja wieder rüttelt.
00:06:36: Aber du hast auch eine Dankbarkeit im Alltag beziehend?
00:06:39: Du bist das bewusst?
00:06:40: Ja.
00:06:41: Also am meisten merke ich, dass es dankbar für meine Familie war und mich so darauf zu lassen.
00:06:52: auch meine eigene Familie, aber auch die Ursprungsfamilie oder meine Mutter und meine Geschwister.
00:07:00: Man merkt einfach, wenn es darauf ankommt, dass man dort zusammenhaltet.
00:07:04: Auch den Ort, in dem ich arbeiten darf, schätze ich mich sehr glücklich.
00:07:09: Ich sage immer so, ja, Menschen tut das überall.
00:07:12: Aber
00:07:12: ...
00:07:14: Ja, sie ist gleich ... Etwas anderes, wenn du an einen Ort kommst, wo du sagst, das schaff ich gerne.
00:07:20: Ich stehe am Morgen gern auf und vermisse zum Teil auch die Jugendlichen oder so.
00:07:27: Da bin ich mega dankbar und glücklich
00:07:29: darüber.
00:07:31: Ich habe einmal ein Satz gelesen, das Kaisen hat.
00:07:34: Man ist nur wirklich glücklich, wenn der Tag kommt, in dem man weiss, dass man nur ein Leben hat.
00:07:42: Es ist auch das Gefühl, dass der Satz das Glück entspricht oder ein Metapher zum Nachdenken bringt.
00:07:51: Es ist sicher etwas, was zum Denken anregt.
00:07:55: Ich stelle mir jetzt nicht in diesem Sinn explizit vor, es gibt Eis- und Meeresleben.
00:08:02: Das kann ich so nicht sagen wie es ist.
00:08:07: haben wir das auch nie wirklich vorgestellt.
00:08:11: Aber ich denke immer so, wenn ich einmal auf einem Sterbebett liegen würde, dann möchte ich einfach möglichst auf etwas Positives zurück schauen und ich möchte auch etwas P positives in die Welt mit ihnen geben.
00:08:26: Und das kann ich eigentlich nur indem ich positiv unterwegs bin.
00:08:31: Wenn ich so unterwegs bin ... Ich glaube, bin ich automatisch dann auch zufrieden und glücklich.
00:08:38: Wie geht es dir denn um, wenn du vielleicht Menschen, die dich nicht
00:08:41: so
00:08:42: glücklich sind oder sehr negativ sind?
00:08:47: Weil du wahrscheinlich beibringst.
00:08:48: Ja
00:08:48: ja... Ist eine gute Frage!
00:08:53: Also ich muss mir mega Mühe geben, das kenne ich von mir, dass sich nicht die Stimmung der anderen
00:08:59: anhängt.
00:09:00: und dann selbst vielleicht auch etwas bedrückt bin, aber auch nicht in das Sinne kommen, dass man den anderen nicht ernst nimmt.
00:09:09: In seinem Leben ist ja irgendetwas, was in diesem Zustand ist.
00:09:14: Man kann nicht einfach so oben blöden lassen und das Gefühl haben, ich muss jetzt dich glücklich machen.
00:09:18: Ich versuche wirklich aufs Gegenüber einzugehen und zu schauen, wo steht er?
00:09:24: Was braucht die Person und ihre Hilfe anbieten?
00:09:29: Aber nicht der gleiche Schmerz mit erleben.
00:09:35: Ich muss nicht das Gleiche miterleben, sondern ich darf trotzdem glücklich sein und für diese Person da sein.
00:09:43: Gibt es irgendetwas, was für dich sehr wichtig ist?
00:09:45: Mit dem Glück in Zusammenhang?
00:09:50: Ausser alles, was du erwähnt hast, Familie ...
00:09:54: Was auch noch ... Für mich gehört das, was mir Sicherheit gibt.
00:10:00: Ich kann auch Glöster sein.
00:10:02: im Alltag ist Ehrlichkeit.
00:10:05: Wenn ich
00:10:06: Menschen um
00:10:06: mich herum habe und ich weiss, dass sie ehrlich sind zu mir, dann bin ich selber Glöstern.
00:10:12: Und wenn ich Glösser bin, sehe ich die schönen Sachen in meinem Leben.
00:10:16: Dann fördert das Ausgleich.
00:10:20: Carol Drick sagt, wenn man aufsteht am Morgen ... Man redet von den fünf Minuten Regeln, das heisst zum Beispiel vielleicht geben wir irgendetwas, was man nicht so gerne macht.
00:10:32: Aber nachher wenn man sagt ich mache es nur fünf Minuten dann geht man anders auf die Situation und nach den fünf Minuten, wo man dann geht, sind wir wie auch glücklicher Moment.
00:10:44: Es
00:10:44: ist schon auch das Gefühl, dass das etwas wäre, bei dem man dann glücklich ist.
00:10:48: Kurzfristiges Glück!
00:10:51: Wie meint sie das, wenn man etwas machen muss, was man nicht gerne
00:10:55: hat?
00:10:56: Genau.
00:10:56: Das ist
00:10:57: einfach nur fünf Minuten.
00:10:58: Man sagt es fünf Minuten, aber vielleicht bist du nach einer halben Stunde dran oder?
00:11:02: Aber diese fünf Minuten sind der Kurzgedächtnis, in dem ihr wieder Motivationen gibt und danach macht euch auch Sachen mit Freude.
00:11:10: Hast du ein Schatzgefühl dieses Zusammenhangs mit den kurzfristigen Glück- oder Ehnern?
00:11:16: Ist etwas mentales, das wir steuern?
00:11:19: Ja, ich habe das auch schon so gehört.
00:11:21: Es ist ein bisschen anders, aber es geht in das hinein wenn man etwas nicht gerne macht, dass wir sie eben fünf Minuten machen sollen und dann schaut wie es einem dabei geht.
00:11:31: Es kommt wirklich aufs Thema drauf an.
00:11:34: Also es gibt sicher den Ding, dass ich dann ... Wenn ich's bewusst mache sage okay jetzt hab' ich... Wenn ich es fünf Minuten gemacht, wenn es jetzt mega schlimm ist, dann fühle mich auch zufriedener Nicht glücklich, aber zufriedener.
00:11:53: Was ich mir vorstellen könnte, wenn man diese Situation auch wiederkommoliert, dass ich dann das Gefühl habe, meine Persönlichkeit zu entwickeln kann und durch die Entwicklung meiner Persönlichkeiten, dass mich an diesen Themen arbeiten, die für mich vielleicht schwierig und streng sind, dass sich dadurch dann glücklicher bin?
00:12:15: Wenn ich so merke, dass ich nicht nur auf der Welt bin, um einfach hier zu sein und am Bahnhof zu laufen.
00:12:22: Sondern es hängt etwas mehr davon
00:12:24: ab.
00:12:25: Ist auch wenn man sich fühlt oder wohlfühlt, ist man dann auch glücklicher?
00:12:29: Oder fühlt man sich besser, wenn man akzeptiert oder eher nicht?
00:12:35: Ich finde, Glück ist wirklich das, was man daraus macht.
00:12:38: Der eine sagt vielleicht ja ... Und wenn's mir wohl auf dem Sofa sitzt, dann bin ich glücklich.
00:12:44: Oh Gott, auf dem Sofa sitzen.
00:12:46: Nein!
00:12:47: Ich gehe auf den Mount Everest.
00:12:49: Dann bin ich glücklich.
00:12:50: Das wäre für die anderen mega schlimm.
00:12:54: Aber das ist ... Das ist das, was du daraus
00:12:56: machst?
00:12:57: Und es ist auch sehr individuell, weil jeder Person geht auf anderes Glück ein.
00:13:03: Genau, das finde ich eben auch.
00:13:05: Aber warum denkst du, dass es so viele Unterschiede gibt, dass Menschen so unterschiedliche Bedürfnisse haben?
00:13:11: Hat das mit einem Charakter zu tun?
00:13:13: Oder hat das mit der Kultur zu tun?
00:13:15: Mit den Prägungen, mit den Werten, die wir übergekommen haben.
00:13:18: Von dieser Zeug... oder ist es einfach so
00:13:22: wie wenn man... Es gibt viele verschiedene Aspekte.
00:13:26: Ich würde sagen, viele Sachen sind vielleicht das, was wir von Kindesbäern auf den Weg bekommen hatten.
00:13:33: Die Normen und Welt, in denen wir leben.
00:13:37: Vielleicht auch mal, wenn man es nicht so
00:13:40: kann,
00:13:41: hinterfragt.
00:13:43: Man muss nicht alles aus der Kindheit als positiv empfinden.
00:13:47: Man kann sie auch hinterfragen und dann umwandeln in etwas Positives, Religion ... Wo du aufgewachsen bist?
00:13:57: Bist du von einem Dorf, bist in einer Stadt?
00:13:59: Kennen alle den Namen?
00:14:01: Kennt es einen nicht?
00:14:03: Hast du viel Kontakt mit älteren Leuten?
00:14:06: Und bist noch immer zu ihm umfallen?
00:14:08: Wenn du ältern bist, kannst du damit umgehen oder so?
00:14:12: Ja.
00:14:14: Aber hast du nicht das Gefühl, dass man Menschheit oder Gesellschaft ... Ich glaube, es ist etwas von der ganzen Welt.
00:14:21: Man ist immer auf den Suche, dass einem gut geht?
00:14:25: Weil man hat immer das Gefühle, ich muss glücklich sein aber irgendwie spüre ich mich ja nicht und ...
00:14:31: Dann ist es schon falsch, wenn du das
00:14:35: Gefühl hast Es war glücklich.
00:14:39: Aber ich habe das Gefühl, dass es keine Community gibt, wo man seine Ziele erreicht.
00:14:48: Man hat im ganzen Leben ihre Ziele nicht erreicht und ist sehr spannend an der Aussage gewesen.
00:14:55: Alle motivieren sich gegenseitig, damit sie ihre Zielen erreichen wollen, weil sie eigentlich nicht glücklich sind.
00:15:00: Aber sie schaffen es irgendwie nicht alleine!
00:15:03: Ich habe immer das Gefühl von Erfährungen, aber auch von Kontakt mit Menschen.
00:15:08: Das ist mir jeden Tag auf der Suche, dass wir gut gehen.
00:15:12: Ist nicht das Gefühl?
00:15:15: Ich denke schon, dass man in seinem Leben positive Aspekte hat.
00:15:20: Aber wenn man das Gefühl hat, ich muss glücklich sein und zufrieden sein.
00:15:26: Das macht einen extremer Druck.
00:15:28: Und dort finde ich es halt ... Für mich schaue ich immer wieder, dass ich wirklich auch hier und jetzt komme.
00:15:34: Und mit dem zufrieden bin, was ich jetzt habe... ...und meine Ziele im Leben haben.
00:15:40: Aber wenn ich das Ziel einmal erreicht habe, dann kann ich ja nicht sagen, ah!
00:15:45: Jetzt bin ich glücklich für immer bis an mein Lebensende.
00:15:48: Dann habe ich es erreicht.
00:15:52: Die Persönlichkeitsentwicklung, wo bis zum Sterben, darfst du machen?
00:15:56: Das ist eigentlich ein Mega-Geschenk, das wir bekommen
00:16:00: haben.
00:16:01: Und wenn du das für dich so anehen kannst und sagst, okay jetzt habe ich das Ziel erreicht und ich bin stolz auf mich, man muss es auch wirklich wertschätzen und nicht über den Punkt ausgehen und einfach sagen ja, ich habe es geschafft und darf mir jetzt nicht zu viel freuen, sonst denken die Leute so ja, die sind ein.
00:16:23: Wir dürfen auch wirklich darüber freuen, aber dann wollen wir sich weiterentwickeln.
00:16:31: Aber du hast nicht das Gefühl, dass man der Glück eigentlich ist im Moment zu leben?
00:16:36: Wenn man z.B.
00:16:36: am Wochenende frei macht und etwas unternehmen kann mit der Familie.
00:16:41: Dass man dort ist, mit den Gedanken präsent.
00:16:45: Aber es ist nicht so viel glücklicher.
00:16:49: Man würde viel mehr einschätzen, die Kleinigkeiten.
00:16:53: Ich weiss nicht, ob ich es als solches als Glück definiere.
00:16:58: Ich mag mich erinnern bei meiner Hochzeit.
00:17:01: Ich hatte vorhin mega so Schiss, dass ich dann ganz fest aufgeregt bin und sich eine ganz blöde Missgeschichte passieren werde ... Und dann weiss ich nichts sagen und Zeug und Sachen.
00:17:14: An diesem Tag war ich einfach nur glücklich.
00:17:19: Und ich bin gerade in diesem Moment gewesen.
00:17:22: Aber es war einfach so ein Demo-Meng, aber es war auch die Situation.
00:17:33: Im Nachhinein bezeichnet das vielleicht als Glück
00:17:36: oder
00:17:37: dürfen etwas zu erleben?
00:17:39: Das kann ja nicht jeder.
00:17:41: In dem Moment definierte ich es jetzt nicht als Glück, sondern einfach als Sie,
00:17:48: einfach als sein.
00:17:49: Es ist auch sehr schwierig oder mental, wenn man einfach hier ist und noch nichts anderes denkt.
00:17:55: Ja aber wenn du dir das Gefühl hast, ich bin glücklich, dann fangst du schon wieder an zu definieren, oder?
00:17:59: Und wenn du einfach mal da bist wie ein neugieriges Kind ... Ist doch egal was nachherkommt.
00:18:08: Jetzt geht es in den Moment bei diesem und dem Spielen.
00:18:12: Das schaffst du auf viel in deinen Momenten, als du dann ... Gibt es viele Momente in deinem Leben, wo du so ...
00:18:19: Nein.
00:18:19: Ich schaffe das natürlich nicht immer.
00:18:21: Aber ich glaube schon so... Wenn ich von meiner Jugend anschaue, bis jetzt hier, wo ich stand, dass ich mir wirklich eine rechte Persönlichkeit entwickelt habe.
00:18:39: Warum gibt es ja in der Gesellschaft oder im Moment, dass viele Menschen viele Personen denken, sie sind nur glücklich wenn sie schön aussehen oder die Schönheitsoperation ist etwas was sie glücklich macht.
00:18:53: Andere sagen die Internet also Social Media macht sich glücklich dass sie Zeit verbringen und vielleicht einfach zu Hause können sie im Bett sein um drei Stunden am Handy sein und nur Sachen schauen und scrollen Und das ist für mich persönlich nicht glücklich.
00:19:12: Aber warum denkst du, dass so viele junge Menschen vor allem um die Zwanzigfünfe-zwanzig denken, dass das glücklich ist?
00:19:20: Oder Glück ist.
00:19:21: Hat er das auch mit der Persönlichkeit zu tun oder hat es damit gesellschaftlich als Wert
00:19:26: zu tun?
00:19:27: Man muss immer... Ich frage mich,
00:19:28: ob das wirklich so ist oder ob man das einfach sagt, dass dies so ist.
00:19:33: Weil wenn man so sieht ... Die Jugendlichen gehen ja gerne raus.
00:19:39: Und du gehörst auch viel von solchen, die zusammen in den Touren wandern.
00:19:43: Ja und ab und zu hangen sie am Handy.
00:19:46: Machen wir alle auch.
00:19:50: Ich frage mich, ist es wirklich so, dass die nur am Handy hängen?
00:19:54: Oder
00:19:54: ob man
00:19:55: diese Momente sieht ... Was einfach als das Fatalen ist.
00:20:00: heutzutage ... sind die Medien so eingerichtet, dass du von einem coolen Moment zum nächsten kommst und bedient wirst mit dem was du gerne siehst und was lustig ist und schön ist.
00:20:15: Und das dort halt ... dich kannst aktiv draus ausnehmen.
00:20:19: Aber hat es nicht mehr mit Selbstwärtsgefühl zu tun als mit Glück?
00:20:25: Wenn jemand sagt, wenn ich ein Schönheitsoppel mache, dann bin ich glücklich.
00:20:28: Aber eigentlich fühlt sich das auch nicht wohl im Körper oder er... Ja, wirst
00:20:33: du auf die Schönheitsopel bezogen?
00:20:35: Du sollst dich nicht darüber definieren wie andere dich sehen.
00:20:39: Du solltest deinen eigenen Wert sehen!
00:20:41: Und dann bist du eigentlich wirklich
00:20:43: frei.
00:20:43: Wenn du frei
00:20:44: bist, bist du glücklich
00:20:46: oder dann
00:20:47: zufrieden halt mit dem, was du hast.
00:20:49: Aber es gibt sicher so Situationen, wo du vielleicht ein Stück weit auch entstellt bist.
00:20:55: Ja, wo ich es nachvollziehen kann, dass jemand etwas macht.
00:20:59: Oder wenn er immer wieder darunter leidet und in einer Psyche einfach ... dass es Unterstützung gibt, sagen wir jetzt irgendwie so Sägelohren und dann gehört immer wieder einmal eine Lache.
00:21:10: Dann ist es vielleicht nachvollziehbar, dass er sagt okay ich lege meine Ohre an und dann ist mir einfach wöhler wenn mich nicht mehr jeder so angelotzt wie wenn ich irgendeinen Alien wäre oder?
00:21:21: Und ist das nicht im Social Media mehr, dass man nur die schönen Momente zeigt?
00:21:27: Man zeigt ja selten, weil man nicht gut geht!
00:21:30: Das ist ja das was dem definiert... Im Glück
00:21:33: ...
00:21:33: Es entspricht nicht der Realität.
00:21:35: Ja, es ist sicher mehrheitlich so.
00:21:37: Du findest aber auch ganz viel über das Reden eben, wenn's halt einmal nicht schön aussieht und ohne Schminke, wenn sie mal psychische Probleme haben, die über das berichten und ehrliche Berichte gehen.
00:21:55: Aber ich würde sagen ja, das sind immer diese Personen, die selber schon reflektiert sind auf so etwas aufspringen und dann mit den Themen bedient werden.
00:22:06: Und nicht die, die es nötig hätten.
00:22:09: Was würdest du die Menschen empfehlen?
00:22:12: Wie sie zum Glück mehr kümmern?
00:22:15: oder was könnten Sie verändern im Leben, dass sich diese Klinik als Glück sehen?
00:22:22: Das Seint ist halt, dass man wirklich seinen eigenen Wert selber definiert.
00:22:29: Dass man das nicht über jemand anderes macht.
00:22:32: Das andere, das ich denke ... einfach auch wachsam sein, für ganz viele Kleinigkeiten, die man im Alltag hat.
00:22:44: Begegnungen, dass einem etwa wildfremds anlachen.
00:22:50: Man kann sagen, Gesellschaft ist eigentlich schon positiv oder?
00:22:54: Es müssen wir wieder Fokus aufs Positive erleiden und diese kleinen Momente im Herzen mitreiten, das grossen Glück ... auslösen.
00:23:05: Und wenn das jeder etwas macht, dann treibt er dazu ein, dass wir eine glückliche Gesellschaft sind.
00:23:13: Ist denn Geld ... Wir haben eine Gesellschaft, die sehr auf Leistung ist.
00:23:18: Ist
00:23:18: Geld auch etwas, was glücklich macht?
00:23:21: Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt.
00:23:24: Ich glaube im Wappi muss ich sagen
00:23:29: ...
00:23:30: Ich glaube nicht, dass Geld glücklich Wenn ich genügend habe, dass ich so über die Runde komme.
00:23:43: Dann ist das schon ein Boden, der einfach wichtig ist.
00:23:46: Weil wenn du finanziell mega Schwierigkeiten hast ... Das verstehe ich auch.
00:23:52: Dass diese Leute dann Sorge haben und nicht mehr als positiv sehen können, weil sie nicht wissen, da habe ich Ende des Monats noch einen Dach über den Kopf.
00:24:03: Kann ich mein Kind noch ernähren?
00:24:05: Oder vielleicht auch sparsam sein und ein schlechtes Gewissen haben, weil sie nicht am Kind oder sich selbst bieten können, die es brauchen.
00:24:15: Es gibt wirklich auch Leute, die da nicht so privilegiert sind.
00:24:23: Jetzt sind wir fast am Schluss.
00:24:25: Was würdest du gerne an junge Menschen raten?
00:24:29: Oder eine Schlussgedanke für dich zum Thema Glück?
00:24:33: Eben wird das, was ich schon vorhin gesagt habe, dass man seinen eigenen Wert definiert.
00:24:37: Dass man auch die anderen so lässt wie sie sind und es miteinander sucht, auch in schwierigen Zeiten.
00:24:47: Und dass man offen ist für das Glück und wenn man einmal eine schwierige Zeit hat... Das kann's auch geben!
00:25:00: Dass man dann wirklich, wenn ich hier gesagt habe mit diesem Tag gebucht.
00:25:05: Dass man das schriftlich festhaltet und bewusst den Fokus auf dieses Leid.
00:25:11: Damit man einfach das kann kommunieren
00:25:14: und
00:25:15: glücklich sein.
00:25:17: Super!
00:25:18: Danke dir vielmals.
00:25:20: Es war schön.
00:25:22: Danke an Büssi, die immer wieder umgeschissen ist.
00:25:25: Da haben wir sehr glücklich gemacht.
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