Unangnähmi Gfühl – warum laufed mir devoh?
Shownotes
Willkommen zur 10. Folge!
Heute widmen wir uns einem unangenehmen, aber wichtigen Gefühl.
Gemeinsam mit unserer Gästin Lara gehen wir diesem Thema auf den Grund.
Wir bitten um Entschuldigung für die Hintergrundgeräusche teilweise.
Viel Spass beim Hören!
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zu unserem neuen Volk vom Podcast, eure Universum.
00:00:04: zum Thema unangenehmes Gefühl.
00:00:06: Warum laufen wir davon?
00:00:09: Bei uns sitzt heute Lara und wir werden den spannenden Aussuch diesbezüglich haben.
00:00:16: Und dann freue ich dich gerade, welches Gefühl du persönlich als besonders unangennähmest.
00:00:22: und warum geht das?
00:00:25: Was machen wir hier als Erstes?
00:00:27: In diesem Sinne ist das Gefühl der inneren Unruhe.
00:00:31: Das ist für mich ein unangenehmes Gefühl, also das Gefühl von mir richtig abschalten zu können.
00:00:37: Auch wenn alles okay ist eigentlich jetzt einmal, ist es trotzdem wie ... Er ist immer so etwas unter Strom und den Kopf ist aktiv.
00:00:47: Mein Körper ist dann auch zum Teil angespannt.
00:00:51: Es ist in dem Sinn nicht ein mega dramatisches Thema aber es ist halt etwas, was die ganze Zeit im Hintergrund läuft.
00:00:57: Mit der Zeit.
00:00:58: Hast du den im Laufe des Tages oder der Zeit viel in einer Unruhe?
00:01:03: Oder eher selten?
00:01:06: Ich glaube, ich habe das vor allem im ruhigen Moment.
00:01:11: Also jetzt kurz vor dem Einschlafen habe ich irgendwie noch tausende Gedanken, was ich noch erledigen könnte und was weiß ich.
00:01:22: Während der Taktor ist es wie okay... weil man sich immer so etwas ablenken kann.
00:01:27: Man hat immer etwas zu tun eigentlich und dann kommt das Gefühl, in diesem Sinn wie gar nichts.
00:01:35: Sondern erst wenn du mal Zeit hast, um einfach runterzufahren, dann kommt es...
00:01:39: Und gibt es auch Momente, wo das Gefühl etwas weggeht oder nicht mehr so intensiv ist?
00:01:45: Ja ich glaube dann, wenn ich mich beschäftige tue, also wenn ... Ich würde behaupten, dass ich es bewusst mache.
00:01:52: Ich
00:01:52: glaube, es ist etwas Unbewusstes, aber wenn ich mich beschäftige ... Ja.
00:01:58: Das heisst du fühlst dich ja eine innere Unruhe und wenn du dich beschäftigest, geht das Gefühl weg.
00:02:07: Aber sobald du wieder in gute Momente bist oder alleine für dich bist, dann kommt das wieder.
00:02:16: Und laufst du dir das Gefühl davon?
00:02:18: Oder schaust du warum?
00:02:20: Fühlst du dich jetzt unwohl?
00:02:24: Also ich glaube, meistens ist es schon eher ein Ausweichen.
00:02:35: Das merke ich dann, wenn ich irgendwann die König vom Schaffen nach Hause komme und irgendwie um zehn Uhr am Anfang das Pazimermutzen oder so.
00:02:45: Und ja, ich glaube vor dem Geschlafen kann man wieder gar nicht ganz ausweichen fängt man vielleicht auch so ein bisschen an den Tag reflektieren.
00:02:58: Reflektierst du denn deine Tage jeden Tag?
00:03:01: Meistens schon, aber es ist dann nicht... Oft ist es auch nicht unbedingt das Reflektieren, dass es vielleicht falsch geworden wird sondern es ist mehr, dass das unangenehme Gefühl mich stört und stattdessen ich mich hinterfragen tun, warum das so ist.
00:03:20: Warum stört dich denn dann?
00:03:22: Weil mich das von meinem Schlaf anhalten tut.
00:03:25: Also ich merke, ich weiss nicht... ...körperlich bin ich zwar müde, aber im Kopf passieren noch hundert andere Sachen.
00:03:34: Und gibt es nichts, was du dich machen kannst, dass es dann so abgeschaltet ist?
00:03:40: Ich habe noch keinen Weg gefunden.
00:03:47: Wie ist das passiert in deinem früheren Umfeld?
00:03:51: Wie ging es mit unangenehmen Gefühlen?
00:03:54: Pragt dich das?
00:03:57: Ich hatte das Gefühl, dass eigentlich so eine unangnehme Gefühl ... Sie hatten wie Raum in diesem Sinn.
00:04:05: Es wurde akzeptiert, das sage ich jetzt mal.
00:04:08: Aber es war oft so, okay, dass das unanganehmem Gefühl hier ist, aber jetzt können wir einen Weg zum Weitermachen.
00:04:16: Ist ein Weg zum Wetter machen!
00:04:17: Genau, diese unangnehmenen Gefühle haben sie ... Darf hier sein, aber wie nicht zu lange.
00:04:23: Warum nicht zu lang?
00:04:25: Ich glaube es ging darum jetzt relativ schnell eine Lösung zu finden.
00:04:31: Man findet keine Lösungen wenn man sich intensiver in den ... Wenn wir uns schlecht gehen.
00:04:37: Das heisst man findet die bessere Lösungen, wenn man alles schlecht geht.
00:04:43: Das glaube ich schon auch, aber ich würde behaupten das passt wieso ein bisschen nicht ins Bild rein.
00:04:50: wenn man diese unangenehme Gefühle hat.
00:04:54: Gibt es denn irgendetwas, was du versprichst dir selbst, wenn das Gefühl kommt?
00:04:59: Zum Beispiel ... Ich schaffe das doch!
00:05:03: Also ich glaube, dass ist mehr so ein Schutzmechanismus aber ich glaube auch, dass man das Gefühl hat, wenn man die Gefühlen nicht so lässt, dass wir sie unter Kontrolle haben.
00:05:18: Es stimmt natürlich nicht.
00:05:22: Wenn du die Gefühle nicht an dich lassen kannst, dann hast du sowieso das tägliche Gefühl von Stabilität und Sicherheit.
00:05:30: Und wenn du das halt nicht anstattest, ist es okay.
00:05:34: Es ist nicht der richtige Weg, weil das Gefühl früher oder später wiederkommt und ziemlich sicher auch verstärkt wird.
00:05:44: Wir haben ja gerade vorhin geredet.
00:05:46: Oder gibt es denn ein unangenehmes Gefühl, wo du spürtest, dass dir ... nach hinein weitergebracht hat?
00:05:53: Das habe ich sicher schon gehabt.
00:05:56: Welches
00:05:57: Gefühl denn?
00:05:58: Das von der inneren Unruhe zum Beispiel, dass man viele noch einmal auch Situationen, die passiert sind, Revue passieren lässt.
00:06:08: Zum Teil zwingt es einem schon ein, um Sachen zu reflektieren.
00:06:12: Ich würde jetzt behaupten ... bei einem Streit, wenn ich mir das noch einmal in die Kultur gehen lassen würde.
00:06:18: Dass ich auch meine Fehler eingesehen habe und nicht immer gesagt, der hat das gemacht und er hat es gemacht.
00:06:23: Sondern auch, dass was ich gemacht habe ist auch nicht in Ordnung gewesen.
00:06:27: Kannst du dich auch entschuldigen, wenn du merkst, was wir Felder gemacht
00:06:30: haben?
00:06:30: Ja, mit dem war ich kein Mieter.
00:06:33: Warum denkst du, dass unser Hirn imprepretiert gewisse Gefühle als Gefahr aber obwohl das Gefühl uns eigentlich gar nichts atmet?
00:06:43: Ich glaube, das sind so
00:06:46: Urinstinkte,
00:06:48: die wir haben.
00:06:52: Und ich glaube, dass der Körper nicht nur auf körperliche Sachen reagiert sondern auch auf emotionale.
00:06:59: Ich glaube... früher hat man ja mehr in Gemeinschaften gelebt und überlebenschance, wenn du alleine warst, ist einfach viel höher gewesen.
00:07:08: Ich habe das Gefühl, dass den Körper immer noch auf das reagieren würde, wenn zum Beispiel ausgeschlossen wird von Sachen Kontrollverlust und Sicherheit.
00:07:17: Welche Rolle spielt Kontroll- und Sicherheitsbedürfnisse beim Vermeiden der Gefühle?
00:07:23: Ich glaube eine sehr grosse Rolle, weil ich glaube das bei diesen unangenehme Gefühlen sind ja auch ein wenig unberechenbarer als man weiss wie stark und wie lange man diese Gefühl haben wird um die Kontrolle oder die Sicherheit zu geben, damit hat man das Gefühl so, dass ich es im Griff
00:07:43: habe.
00:07:45: Und darum ist auch das mit dem Gefühl vermeiden, weil wenn man diese Gefühle nicht
00:07:52: hat
00:07:55: oder die Gefühlen ablehnen oder zur Seite schieben tut, dann ist einfach so etwas die Stabilität.
00:08:01: Oder es wirkt nach einer Stabilität?
00:08:03: Was passiert körperlich und psychisch, wenn wir gewisse Gefühles unterdrücken wollen?
00:08:09: Also körperlos ... Ich merke, dass wir das Kupfen haben.
00:08:17: Wir schlagen es zum Teil auf den Magen, also die Gebuchthemen.
00:08:27: Sonst glaube ich einfach, dass es psychologisch sehr viel energiere ist, weil du bist die ganze Zeit gegen etwas am Kämpfen eigentlich.
00:08:37: Aber hast
00:08:39: du das Gefühl, wenn man ... negative Gefühle immer hat und sich psychisch steigert in dieser negativen Gefühl, dass man nachher auch gewisse psychische Erkrankungen kann überkommen?
00:08:52: Das glaube ich schon.
00:08:57: Ich glaube wenn du an die ganze Zeit wie etwas am Kampf bist, führt das auch so ein bisschen zu einer Erschöpfung, Reizbarkeit, Überforderung und das sind alles Sachen wo... andere Krankheiten, glaube ich auch.
00:09:10: Also warum fühlen sich so die unangenehme Gefühle oft sehr intensiv bevor sie leichter werden?
00:09:19: Und warum geht wirklich die Unangenehmung gefühlend immer die höchste Priorität und nie die positive Gefühl wie zum Beispiel wenn mir gut geht.
00:09:31: Kaffee am Morgen geniessen kann man eigentlich sehr gut.
00:09:33: Ich habe ein positives Gefühl, aber über den Positiven gefühlt redet man nicht.
00:09:39: Aber wenn etwas passiert, das mir nicht so gut geht, dann redet es immer über das Negative.
00:09:46: Ist es auch nicht so, dass man die Negativität wie stärkt in dem er immer nur das negative spricht und wenig über die positive?
00:09:56: oder auch im sozialen Bereich, im Beruf vom sozialen Bericht zum Beispiel.
00:10:01: Man schaut immer wie schwierig ist das Klientel?
00:10:05: Aber man schaut nicht, was positiv hat das Klienteil mit, was bringt der Kliental positiv mit?
00:10:13: Was lernt man dann von Ihnen?
00:10:16: Und es ist kein Gefühl, dass wir auch die unangenehme Gefühle spannender sind um sich verbalisieren und dass Menschen mehr den Fokus haben auf das, was nicht gut geht.
00:10:28: Anstatt auf das was eigentlich gut geht?
00:10:31: Das glaube ich schon auch.
00:10:33: Also jetzt zum Beispiel der Grund warum die auch verstärkter verspürt werden ist also ich kann mir wie vorstellen dass man halt die Unangenehmung fühlt wieso ein bisschen Zeit lang einfach vor sich her schieben tut und das stellt sich halt mit der Zeit an und irgendwann führt es halt einfach zu einer Explosion sage ich jetzt einmal.
00:10:53: Und ich glaube auch, dass die unangenehme Gefühle weniger normalisiert sind in unserer Gesellschaft.
00:11:01: Wir reden ja öfters über diese Dinge, die nicht normal sind in Anführungszeichen bei denen, die normal sind.
00:11:11: Aber wenn es nicht viel spannender zu schauen ist, bin ich mir ein unangenes Gefühl zu spüren wie jetzt bei dir zum Beispiel bei der inneren Ruhe, wenn wir von ganz am Anfang gehen.
00:11:22: Wenn man schaut... Welche positive Gefühle äußert sich bei der inneren Ruhe?
00:11:27: Das heisst, ich bin noch nachdenklich.
00:11:29: Ich bin reflektiert.
00:11:30: Wäre es nicht viel Spanender, diese Überlegung zu haben anstatt mir gehts nicht gut.
00:11:36: Das glaube ich auch mal, aber Kali jetzt zum Beispiel eben mit dieser inneren Unruhe sicher ist so reflektieren und viele über andere Sachen überlegen und so etwas Positives.
00:11:47: Aber ich glaube das kommt auch mega darauf an welchem Ausmaß.
00:11:50: Wenn du permanent einfach viel zu viel überlegen bist, dann glaube ich nicht dass das gesund ist.
00:11:56: Weil du ganz viele andere Sachen verpassen tust.
00:11:59: Das ist auch eine Charakter-Eigenschaft.
00:12:01: oder wenn man jetzt als nachdenkliche Person ist, dann denkt man halt viel mehr.
00:12:07: aber wenn man eine Person ist die ein bisschen entspannter und gelassen ist, reagiert es anders?
00:12:12: Ja.
00:12:13: Es ist sicher eine Charaktereigenschaft, das ist schon so.
00:12:17: Ich glaube es braucht wie einfach von allem etwas... ein gesundes Maß.
00:12:21: Es sollte nicht alles im Übermass sein.
00:12:24: Aber bist du einer der positive oder einer der negative?
00:12:28: Also
00:12:28: es gibt schon Tage, in denen ich das brauche, um mich auszutzen zu können.
00:12:33: Das sind Psycho-Vigine.
00:12:35: Es gibt wirklich Tage, wo ich das einfach brauche.
00:12:37: Und dann ist aber auch wieder gut!
00:12:39: Dann ist das Thema für mich abgehakt und ich denke mir okay... Jetzt machen wir weiter.
00:12:46: Das war auch das, was ich von der FC mitgekommen hatte.
00:12:50: Es ist okay, es zu haben, aber man weiss nachher gehts weiter.
00:12:58: Fühlst du dich auch ernst genommen?
00:12:59: Wenn du so teigest, dann schweizst du mich dort auf die Maschine.
00:13:03: Ist denn die Person, die mit dir reden oder dich zulassen, nimmst du dir auch ernstgenommen?
00:13:10: Ja, das schon!
00:13:12: Ich glaube, wenn ich mich nicht mehr ernst genommen habe zu werden, dann hat das nicht den gleichen Effekt.
00:13:19: So kann man sich nachher
00:13:24: ausschätzen.
00:13:25: Gibt es denn Gefühle, die du wahrnimmst aber nicht identifizieren kannst?
00:13:30: Ist das jetzt etwas Negatives oder Positives oder weisst du gerade wie du dich fühlst was es ist?
00:13:36: Ja, meistens schon.
00:13:39: Was mir schwerfällt ist der Ursprung dieser Gefühle, um das zu ordnen.
00:13:44: Aber was ich selber wahrnehme und fühle, kann ich schon beinahe.
00:13:51: Weil ich strategiere, nutzt du jetzt die Gefühlen?
00:13:57: Um negative Gefühles nicht spürbar zu machen?
00:14:00: Keine wirklich.
00:14:02: Ist auch gut so!
00:14:04: Man kann ja immer noch lernen... Wie verstärkt sind Leistung, Druck und Dauerbeschäftigung?
00:14:12: Wie stärkt sich das in Deiner Gefühlempfindigkeit momentan oder in Deine ganze Biografie?
00:14:20: Ja.
00:14:21: Wie bist Du denn mit Leistungsdruck umgegangen?
00:14:24: Oder hat sich das viel Beschäftigung oder eher weniger?
00:14:28: Oder ist es nicht so wichtig sein?
00:14:31: Amics habe ich schon das Gefühl, dass mir das Gefühl vermittelt wird dass die Gefühle mehr Störfaktoren sind und dass es einfach ... wie heißt das?
00:14:41: Du musst jetzt halt einfach funktionieren.
00:14:45: Und ich habe auch keine Ahnung, also wenn man die ganze Zeit am arbeiten ist, dann könnte die Gefühl gar nicht gross zu stehen kommen, sondern erst wenn so Pausen entstehen.
00:14:59: Sind denn diese Störfactoren etwas von der Gesellschaft?
00:15:04: dass das Gefühl Störfaktoren sind.
00:15:06: Ist das etwas der Gesellschaft, die kommt?
00:15:08: Oder kommt es einer von dir?
00:15:11: Dass du das so wahrnimmst?
00:15:14: Ich glaube beides ein bisschen.
00:15:18: Was heisst das beide für
00:15:22: dich?
00:15:22: Erstens glaube ich, dass mir das ... Ich will nicht sagen von jedem, aber ich habe das schon ein paar Mal vermittelt bekommen, vielleicht mit anderen Worten.
00:15:36: Aber so sinngemäß war es eigentlich das.
00:15:38: Du musst jetzt einfach funktionieren und wenn du das genügend oft hören tust, dann fangst du das halt auch irgendwann an Glauben.
00:15:48: Das heisst, wenn du etwas viel mal hörst, dann glaubst du
00:15:52: auch nicht?
00:15:53: Nein, das schon nicht!
00:15:55: Das ist jetzt ein falsches... wie soll ich sagen, ein falscher Ausdruck.
00:15:59: Also wo ich anfangen habe zu arbeiten während meiner Lehrzeit, habe ich das Gefühl sehr oft vermittelt bekommen weil das meine ersten Erfahrungen in der Berufswelt waren, hatte ich das schon gelaufen.
00:16:12: Mittlerweile glaube ich das nicht
00:16:13: mehr.
00:16:14: Gibt es dann ein Gefühl, dass die Schweizer Gesellschaft nicht erlaubt, dass man das fühlt?
00:16:22: Ja oder nein?
00:16:26: Die unangenehme Gefühle wie keine gute Traurigkeit... Allgemein geht's mir gerade nicht gut.
00:16:31: Ist schon etwas weniger gerne
00:16:33: ... Warum ist das so?
00:16:36: Was denkst
00:16:38: du?
00:16:39: Weil es nicht in diesem Bild ... Ich muss funktionieren.
00:16:43: Und wie muss man funktionieren?
00:16:47: Also, die Gesellschaft gibt uns schon ein bisschen den Wipen im All.
00:16:52: Wir müssen arbeiten und wir müssen
00:16:55: funktionieren... Wie gibt denn der Gesellschaft diesen Wipens?
00:16:58: Gib mir einen Beispiel bitte!
00:17:00: Zum Beispiel wenn ich mich beim Schaffen abmeldet dann ist mein Fokus sicher auf den Gesundwerden, aber nicht ... Also der Fokus auf dem Gesundwerde ist mehr, weil ich mir denke, wenn ich jetzt nicht bald wieder gesund werde, muss ich jetzt Dego einspringen gehen oder für mich arbeiten.
00:17:25: Oder was weiss ich?
00:17:27: Und das ist das, was mich mehr stört als krank sein selber.
00:17:32: Wenn ich mich zum Beispiel beim Schaffen abmeldet, ist dieses Gefühl für mich schlimmer wie die Krankheit selbst.
00:17:39: Ich fühle mich schlechter dann.
00:17:40: Weil du musst wie immer funktionieren und immer gehen?
00:17:43: Genau.
00:17:45: Und sicher, es gibt Schäfen für dich, dass wir absolut okay sind.
00:17:48: Die sagen auch ganz klar, hey komm erst wieder wenn du gesund bist.
00:17:52: Das gibt mir schon ein gutes Gefühl aber das ist die Minderheit.
00:17:55: also ich habe dann mehr...
00:17:58: Aber du warst ja recht krank.
00:17:59: Es gehört dir dazu.
00:18:00: Einmal
00:18:01: fühlen wir nicht so wohl und wir haben noch keinen.
00:18:03: Das
00:18:03: ist so, das ist absolut so.
00:18:06: Aber ich hatte mehr Schäfe wo es wiegeheissen hat.
00:18:09: Ja, aber morgen kommt schon wieder Geld.
00:18:13: Und das
00:18:15: ist ... Ich glaube... Wenn du gefeiert hättest, nein, ich komme mir nicht.
00:18:18: Was würde denn passieren?
00:18:19: Die
00:18:19: Welt geht schon nicht unter.
00:18:20: Das weiss ich schon.
00:18:21: Aber ähm ... Ich weiss es nicht!
00:18:25: Ich weisse auch nicht.
00:18:26: Es scheint einfach immer, dass wir arbeiten, arbeiten und Geld verdienen.
00:18:32: Was kostet denn das langfristig, wenn man die unangenehme Gefühle ignoriert oder weil man das Gefühl hat, Das Gesellschaft entsprechen wir, man muss immer arbeiten gehen.
00:18:44: Man darf nicht fehlen.
00:18:47: Langfristig?
00:18:49: Was kann das denn führen?
00:18:52: Ja, sicher, sicher.
00:18:53: Also ich habe mir die psychische Gesundheit.
00:18:59: Es
00:18:59: ist etwas von den Sachen, die sicher darunter leiden und ...
00:19:07: Ich glaube,
00:19:08: oder ich kann mir zum Beispiel vorstellen bei Kindern, die die ganze Zeit in einer Box presst werden und ihnen vorgeben wird.
00:19:21: Nicht dass sie ein Teil von sich selber ... Aber ich glaube schon, dass das ein Teil ihrer Identität auch etwas nimmt.
00:19:28: Wenn du die ganzezeit so etwas geformt wirst, was du dann im erwachsenen Leben sein würdest, dass dich das vielleicht auch für andere tut?
00:19:37: Das hast du etwas ganz Schönes gesagt, Identität.
00:19:41: Was heisst das genau für die Identität?
00:19:44: Für jeden Mensch heißt es eine andere Identität oder sie nehmen das anders vor und verstehen das Wort anders.
00:19:51: Wenn ich jetzt zum Beispiel für mich Identität heisse, dann bin ich authentisch mit mir selber, mit allen Gefühlen, die ich spüre und dann würde ich das auch wieder geben.
00:20:01: Aber was heisst Identität?
00:20:04: zu passen, stehe ich den anderen an und dann nehmt ihr deine Identität weg, weil du die Abhassungsfähigkeit entstärkst.
00:20:12: Oder heisst das Identität?
00:20:14: Was heisst denn das für eine Identität?
00:20:16: ?
00:20:20: Also für mich sind ...
00:20:23: Weil eigentlich muss ich für deine Identitäten gemessen, meine Wahrnehmung, die Identität etwas Positives sein.
00:20:31: Das heißt, ich bin Lara.
00:20:33: Ich präsentiere mich als Lara.
00:20:35: Und wenn mir Scheisse geht, geht es mir scheisse!
00:20:39: Ja, das ist schon so.
00:20:40: Aber ich glaube nicht, dass die Gefühle deine Identität sind.
00:20:45: Also es sind Erfahrungen, die deine Identitäten prägen und klar im momentanen Zustand kann das schon so sein aber...
00:20:54: Du hast einfach gesagt, nimm deine Identité ein bisschen
00:20:58: weg?
00:20:58: Ja eben!
00:20:59: Aber mehr durch Erfahrungen also nicht... Das
00:21:04: heißt, diese Erfahrungen entwickelt uns ...dann unsere Identität entwickeln.
00:21:10: Ja,
00:21:11: aber... Dann nehmen sie es ja nicht weg und tun es stärker.
00:21:14: Wir haben viel mehr Erfahrung und viel mehr Materialität und deswegen handeln wir auch anders.
00:21:22: Aber ich bin jetzt noch mal zu diesem Beispiel von Kindern, die in einem System so etwas ingetränkt werden.
00:21:29: Ich glaube nicht, dass das in dem Sinne wirklich bestärkt wird.
00:21:37: Aber jetzt würde ich dich fragen, was heisst denn unangenehmes Gefühl?
00:21:44: Und warum laufen Menschen davon.
00:21:46: Was würdest du so einen Satz sagen?
00:21:49: Ich glaube das ist wegen dem und dem.
00:21:54: Nach unserem Gespräch oder nachdem wir uns hier austauscht haben... ...nach deiner Erfahrungen... Was würdest du
00:22:05: sagen?!
00:22:06: Ich glaube Leute gehen weg!
00:22:11: von dem Unangenehmensgefühl weil?
00:22:14: Ich glaube, dass Leute weglaufen von diesem Gefühl.
00:22:17: Weil wenn du die unangenehme Gefühle hast, ist das schon etwas anderes oder ungewohntes wie wenn es dir immer gut geht.
00:22:30: und ich glaube, viele Menschen haben das Gefühl so von Sicherheit, Kontrolle und wenn du das unangengenehmen Gefühl hast, hast du das halt nichts Kann mir wie vorstellen, dass das einfach wegen dem ist.
00:22:47: Und wenn ich dir jetzt frage würde... Was würdest du den anderen Menschen sagen, wenn sie dir das fragen würden?
00:22:58: Jetzt kommt ein kleines Kind zu dir und sagt ihr, eh Lara, ich habe ein unangenehmes Gefühl.
00:23:04: Was würdest du einem Kleinen Kind sagen?
00:23:06: Genau das, was du vorhin gesagt hast?
00:23:09: Also
00:23:09: jetzt in Bezug zum Weglaufen.
00:23:12: Es ist mir verständlich.
00:23:14: Ich
00:23:16: glaube, jeder Mensch hat so einen unangenehmen Gefühl beim Wegquicken und so.
00:23:23: Aber eigentlich sind diese Unangenehme wie gar nicht ein Problem, sondern es ist irgendein Alarm, der dich etwas hinweisen will.
00:23:32: dann ist es wie wichtig, dass wir erstmal versucht herauszufinden warum man diese Gefühle hat genau und nicht unbedingt den Fokus auf diesen unangenehme Gefühl hat sondern eben probiert herausfinden warum das so ist.
00:23:48: Ich
00:23:49: mache mir am Schluss von meinem Podcast bitte die Leute, die ich in einem Interview mache Die letzte Worte hat etwas, das sie wollen alle mitteilen.
00:24:04: Was würdest du jetzt allen, die uns mit dem Thema zusammensetzen?
00:24:12: Etwas Positives!
00:24:16: Also wenn ihr eine unangenehme Gefühl habt ... Das ist voll okay.
00:24:23: Wenn es euch zu viel wird, holen wir hier einen Unterstützungsgerät oder einen Rat von der Realität.
00:24:31: Ich will euch unterstützen.
00:24:35: Ziel ist eigentlich nicht, dass wir die Gefühle nicht perfekt meistern, sondern einfach Schritt für Schritt probieren und den Umgang mit diesen Gefühlen zu gewinnen.
00:24:44: Denn sie werden immer da sein.
00:24:47: Und ja...
00:24:51: Würdest du ihm sagen, lachen zu viel?
00:24:54: Yes!
00:24:54: Be happy!
00:24:56: Die positiv
00:24:58: be happy!
00:24:59: Spread
00:24:59: love and peace.
00:25:02: Also Lara, danke vielmals für deine Interview.
00:25:05: Und bis zum nächsten
00:25:06: Mal!
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